Nach 15 Jahren der Bürgermeisterarbeit in Rietberg stelle ich mich jetzt der Landtagswahl.

Was ist erreicht worden in diesen 15 Jahren?

  • In den letzten 6 Jahren sind allein 1.000 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze im Stadtgebiet geschaffen worden.
  • Unsere Stadt hat ihr Gesicht völlig verändert, ist ein attraktiver Arbeits-, Wohn- und Lebensort geworden. Das ist durch mehrfache Auszeichnung zertifiziert und belegt. Die großen Investitionen wurden weitgehend über Investitionsprogramme von Bund und Land finanziert.
  • Die Stadt Rietberg ist nach wie vor solide finanziert, wenngleich das eine besondere Herausforderung ist. Lediglich 8 der 396 Städte und Gemeinden haben einen ausgeglichenen Haushalt. Das verdeutlicht die extrem schwierigen Rahmenbedingungen der ländlich strukturierten Kommunen in NRW.
    Die Eröffnungsbilanz der Stadt Rietberg weist ein sehr gutes Eigenkapitalverhältnis von rund 86 % aus.
    In den letzten 4 Jahren wurden keine neuen Schulden (Investitionskredite) gemacht, im Gegenteil, wurden die (wenigen) Schulden der Stadt abgebaut. So beträgt die Verschuldung in Rietberg heute lediglich 224 Euro pro Einwohner, während der Normalfall als Durchschnittsverschuldung bei den NRW-Kommunen 953 Euro pro Einwohner beträgt (zum Vergleich: das Land NRW hat eine Pro-Kopf-Verschuldung von 7.500 Euro und der Bund von rd. 20.000 Euro)
    Die Stadt Rietberg hat im Gegensatz zu weiten Teilen der NRW Kommunen keinerlei Kassenkredite, die Kommunen in NRW haben insgesamt 20 Mrd. Euro Kassenkredite.
  • Eröffnung des ersten deutschen kommunalen Klimapark in Rietberg (Schirmherrschaft Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen) am  09. Juli 2011
  • Rietberg erfüllt nach Überprüfung der Fachjury die Aufnahmekriterien der Arbeitsgemeinschaft “Fahrradfreundliche Stadt” (AGFS)  in NRW und wird offiziell am 13.07.2011 in die AGFS durch den Parl. Staatssekretär Horst Becker und AGFS-Geschäftsführerin Christine Fuchs in die Landes-AG aufgenommen
  • Wir werden “Europäische Energie- und Klimaschutzkommune” und am 13. Januar 2011 durch Landesumweltminister Remmel mit dem European Energy Award ausgezeichnet
  • Bundespreisträger im Wettbewerb des Bundesforschungsministeriums “Kommunen im neuen Licht” (April 2010) – LED-Technologie: Forschungsprojekt LED-Straßenbeleuchtung, Objektbeleuchtung und barrierefreier Leitstein im Gesamtvolumen von rd. 1,6 Mio. Euro Bundesforschungsmitteln werden in Rietberg investiert.
  • Vertragsunterzeichnung und damit Baubeginn für den Klimapark Rietberg (April 2010)
  • DEKRA-Zertifizierung als “Wohlfühlstadt” (2009)
  • Rietberg ist “Staatlich anerkannter Erholungsort” (2009)
  • Die Landesgartenschau 2008 und begleitende Stadtentwicklung im Gesamtvolumen von rd. 25 Mio. Euro
  • Gold im Bundes-Wettbewerb “Entente Florale”
  • Gemeindeprüfungsanstalt gibt gutes Zeugnis für Wirtschaftsführung
  • Die “Goldene Dampfwalze” für beste Wirtschaftsförderung in OWL
  • Platz 3 bei der IHK-Standortzufriedenheitsumfrage in 2003
  • Preisträgerin im Bundeswettbewerb “Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention”
  • Teilnahme am E-Government-Pilotprojekt
  • Zweitbeste Punktzahl beim NRW-Städtecheck 2003

Bundessieger im Wettbewerb “Kommunen im neuen Licht” – neue LED-Technik wird in Rietberg erforscht

Rietberg.  Die Stadt Rietberg gehört zu den 10 Preisträgerkommunen im bundesweiten Wettbewerb “Kommunen im neuen Licht” des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Damit setzte sich die Emsstadt mit ihren Entwicklungen zur künftigen Nutzung von LED-Technik im historischen Stadtkern mit neun anderen deutschen Städten in einer Gemeinschaft von 141 Bewerbern durch. Verbunden ist der Sieg mit einer Förderung von bis zu zwei Millionen Euro.

Start für das Projekt “Klimapark”:

Meine diesbezügliche Idee und mein daraufhin erfolgter Impuls werden mit der Vertragsunterzeichnung in der letzten Aprilwoche 2010 umgesetzt. Im Gelände der Gartenschau entsteht ein genialer Informations- und Technologiepark rund um alle Themen des Klimaschutzes und der Klimafolgenanpassung.

Rietberg ist “Staatlich anerkannter Erholungsort”

apageerholung01Wird Rietberg “Staatlich anerkannter Erholungsort”? Auf Initiative von André Kuper wurde im Mai 2008 ein Antrag auf die staatl. Anerkennung Rietbergs gestellt. Rietberg erhält damit ein Gütesiegel für den Tourismus, das Arbeitsplätze schafft und erhält, insbesondere in den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie, Cafés und Übernachtungsbetriebe für weiteren Schwung sorgt. Außerdem werden damit Nachmittagsöffnungen an Sonn- und Feiertagen für die Einzelhändler mit gesetzesentsprechenden Sortimenten möglich.

Am 23.06.2009 hat Bürgermeister André Kuper nunmehr die Urkunde aus den Händen der Regierungspräsidentin Thomann-Stahl entgegengenommen. Rietberg ist nun staatlich anerkannter Erholungsort.

Die Landesgartenschau 2008

ehrunglgsMeilenstein in der Stadtentwicklung ist unbestreitbar die LGS 2008 in Rietberg. Auf Impuls von Bürgermeister André Kuper und unter seiner Gesamtprojektleitung wurde das Projekt mit über 2.000 Ehrenamtlern und einem grandiosen hauptamtlichen Team von LGS- und Stadtmitarbeitern sowie dem RAT der Stadt erfolgreich realisiert. Stadtentwicklung (die sonst in Jahrzehnten möglich) und Grünflächenplanung wurden in idealer Synergie und in kürzester Vorbereitungszeit von nur 2 Jahren vom Zuschlag bis zur Eröffnung umgesetzt. werden. Rund 12 Rad-/Gehwege- sowie Kreisverkehrs- und Straßenprojekte konnten in der Infrastruktur parallel zum LGS-Gelände realisiert werden.

Das Land NRW hatte Anfang 2006 die LGS für 2008 ausgeschrieben. André Kuper hat den Impuls zur Bewerbung der Stadt Rietberg gegeben und die Projektgruppenleitung bis heute. Gemeinsam ist es gelungen, eine der erfolgreichsten Landesgartenschauen Deutschlands in Rietberg durchzuführen.

Das Projekt der Landesgartenschau ist von vornherein als ganzheitliches Projekt der Stadtentwicklung konzipiert worden. Stadtentwicklung, die ohne eine Landesgartenschau nur in 10 bis 20 Jahren machbar gewesen wäre, konnte nunmehr in kürzester Zeit stattfinden.

So sind eine Vielzahl notwendiger (Schul-) Rad- und Gehwege, Entlastungsstraßen, Kreisverkehre usw. (Infrastrukturverbesserungen) gebaut worden. Ein großer Familien- und Freizeitpark ist als Gartenschaupark entstanden, der auch noch in den Folgejahren als sogenannter “weicher Standortfaktor” den Menschen in unserer Stadt zur Erholung zur Verfügung steht. Eine l(i)ebenswerte Stadt ist Rietberg nun. Fast 1 Mio. Menschen haben Rietberg kennen und schätzen gelernt, haben Kaufkraft mitgebracht und damit insbesondere Einzelhandel und Gastronomie wie auch Übernachtungsbetrieben große Zuwächse und damit neue Arbeitsplätze gebracht….
…und als erste und bislang einzige Gartenschau in NRW wurde hier von uns ein Überschuss in der Durchführung (+ 3,2 Mio. Euro) erwirtschaftet (üblich ist dort ein Defizit von rd. – 3 Mio. Euro) erzielt, also effektiv und effizient gearbeitet

Gold im Bundes-Wettbewerb “Entente Florale” für nachhaltige Stadtentwicklung im Sinne der Agenda21

ententegoldAuf Initiative und unter der direkten Projektgruppenleitung von André Kuper ist es gelungen, im Bundeswettbewerb “Entente Florale” – Unsere Stadt blüht auf eine Gold-Medaille zu erringen.

Ziele des Bundeswettbewerbes:

  • Gestaltung und Erhalt l(i)ebenswerter Städte und Gemeinden für ihre Einwohner
  • Förderung einer nachhaltigen Grün- und Freiraumentwicklung im Sinne der Lokalen Agenda 21 (Stadtmarketing)
  • Umwelt- und Naturschutz im besiedelten Raum
  • Förderung von Handel und Gewerbe durch die Schaffung von vielfältigen lebendigen Innenstädten
  • Steigerung der Attraktivität für Touristen
  • Förderung des Engagements der Bürger und Bürgergruppen

Der Bundeswettbewerb genießt hohes Medieninteresse und rückt die teilnehmenden Städte in das Licht der Öffentlichkeit. Der Jury gehörten Fachleute aus dem Gartenbau, der Stadt- und Landschaftsplanung sowie aus dem Bereich Tourismus an.

Grundlage für die Bewertung ist ein Kriterienkatalog, der sich auf vier grundsätzliche Bereiche bezieht:

  • Öffentlicher Bereich
  • Privater Bereich
  • Gewerblicher Bereich
  • Natur- und Umweltschutz, Gartenkultur

Damit hat die Stadt Rietberg ein wertvolles Gütesiegel, welches nachhaltige Stadtentwicklung und fortschrittliche Politik dokumentiert.

Gemeindeprüfungsanstalt gibt gutes Zeugnis für Wirtschaftsführung

Auf Vorankündigung aus dem letzten Herbst und im Auftrag der Landesregierung NRW hat die Gemeindeprüfungsanstalt NRW (Art Landesrechnungshof für die 396 Kommunen) die Stadt Rietberg im April/Mai 2004 mit 5 Prüfern “unter die Lupe genommen” und die Prüfung am 21.07.04 abgeschlossen. Mit Pressemitteilung vom 07.09.04 erteilt die GPA NRW ein insgesamt sehr gutes Zeugnis für “die gute Wirtschaftsführung und solide Finanzen”.

Ausgesprochen niedrige Schulden, landesweiter Bestwert bei den Verwaltungs- und Sachkosten und hervorragende Werte bei den Personalkosten. Sie belegen, dass das vorhandene Aufgabenspektrum mit vergleichsweise wenig Personal bewältigt wird.

Die “Goldene Dampfwalze” für beste Wirtschaftsförderung in OWL

Im Jahre 2000 hat Bürgermeister André Kuper für die Stadt Rietberg von der IHK/IHC die “Goldene Dampfwalze” für beste Wirtschaftsförderung in OWL erhalten.

Platz 3 bei der IHK-Standortzufriedenheitsumfrage in 2003

Von Platz 6 im Jahre 1998 nunmehr auf Platz 3 von 13 im Jahre 2003 gestiegen.

Preisträgerin im Bundeswettbewerb “Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention” (Mai 2004)

SuchtpraeventionIm Bundeswettbewerb “Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention” erlangte die Stadt Rietberg unter Bürgermeister André Kuper einen Hauptpreis. Zur Preisverleihung durch die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt waren Bürgermeister André Kuper, Fachbereichsleiter Stefan Schulte und Schulsozialarbeiter Bernd Scheel in Berlin.

Teilnahme am E-Government-Pilotprojekt

Neben dem persönlichen Kontakt mit der Verwaltung, der Nutzung des Telefons und Faxgerät soll die Erledigung von Verwaltungsgeschäften per Internet ermöglicht werden. Das Stichwort ist hier:

E-Government oder Internet-Rathaus.

Die E-Government-Initiative von Bürgermeister André Kuper wurde mit der Teilnahme am bundesweiten Pilotprojekt von Microsoft Deutschland, der Bertelsmann-Stiftung, dem NRW-Städte- und Gemeindebund und der Stadt Rietberg belohnt. Eine Vielzahl für den Bürger nützlicher Dienstleistungen wurde im Pilotprojekt entwickelt ist nunmehr für unsere BürgerInnen per Internet nutzbar.

Zweitbeste Punktzahl beim NRW-Städtecheck 2003

Städtecheck in Rietberg – 43 Sterne-Spitzenergebnis – Rietberg im landesweiten Test mit zweitbester Punktzahl

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